Pflichtangaben Verordnung

Pflichtangaben Heilmittelverordnung Nr. 18

Wir als Heilmittelerbringer sind seit Bundessozialgerichtsurteil (BSG) vom Oktober 2009 dazu verpflichtet, die uns vorliegenden Verordnungen auf Vollständigkeit und Richtigkeit zu überprüfen. Eine Behandlung darf erst dann aufgenommen werden, wenn eine gültige Verordnung mit folgenden Pflichtangaben vorliegt:

– Vollständiger Indikationsschlüssel (z.B. EN1 A), wobei A, B oder C die Art des Heilmittels kennzeichnet

konkrete Diagnose (laut ICD-10) als Text inklusive funktioneller / struktureller Schädigung(en) sowie der Leitsymptomatik [beeinträchtigte Aktivtivität(en), sog. Fähigkeitsstörung]

– Therapieziele (sofern nicht aus Leitsymptomatik ablesbar)

genaue Bezeichnung des Heilmittels laut Heilmittelrichtlinie (z.B. A1 oder Abkürzungen wie MfB für motorisch-funktionelle Behandlung sind unzulässig)
– Anzahl und Frequenzempfehlung

Zudem muss jede Verordnung alle Kreuze enthalten

– ob Erst- oder Folgeverordnung, ggf. Gruppentherapie

– ob Verordnung außerhalb des Regelfalles (+ Begründung)

– ob Hausbesuch & Therapiebericht ja oder nein

und natürlich die Unterschrift des behandelnden Arztes.
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